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Die hydraulische, universell einsetzbare Filterpresse für die Entwässerung von kommunalen und industriellen Schlämmen
• Hoher Entwässerungsgrad
• Niedrige Entsorgungskosten • Selbstoptimierende Steuerung • Betriebssichere Prozessfahrweise • Minimale Personalkosten • Bewährte und sehr robuste Technik • Geringe Unterhaltskosten Anwendung
Die Bucher HPS 5007 ist die ideale Maschine zur Entwässerung von ausgefaulten kommunalen industriellen Schlämmen. Die Maschine wurde für die Fest-Flüssig-Trennung von Biomassen entwickelt. Für die verschiedenen Leistungsanforderungen stehen zwei Pressenbaugrössen zur Verfügung. Der Feststoffgehalt der Suspension kann 2 - 10% betragen.
Aufbau und Arbeitsweise
Die Presse ist als rotierendes Zylinder-Kolben-System mit hydraulischem Antrieb gestaltet. Zwischen Zylinder- und Kolbenboden sind eine Vielzahl flexibler Drainageelemente befestigt, über die das Filtrat aus dem Pressraum abgeleitet wird. Ein Drainageelement besteht im Wesentlichen aus einem zylindrischen Kern mit achsparallelen Nuten und dem Textilfilter, der den Kern ummantelt. Der Pressprozess setzt sich aus den Abschnitten Impulsfüllen, Pressen und Entleeren des Pressrückstandes zusammen und dauert je nach Eigenschaften des Schlammes ca. 70 - 120 Minuten. Das Befüllen der Presse erfolgt durch bis zu 30 Impuls-Füllvorgängen. Jeder Impulsfüllvorgang besteht aus der Füll- und Auflockerungsphase beim Kolbenrücklauf und der Pressphase beim Kolbenvorlauf. Sind genügend Feststoffe gefüllt, um das benutzerdefinierte Pressziel erreichen zu können, wird das Impulsfüllen automatisch durch die selbstopimierende Prozesssteuerung beendet. Bis zum Erreichen des gewünschten Auspresszustandes sind je nach Produkt nochmals bis zu 30 Pressvorgängen erforderlich. Anschliessend wird der Pressrückstand entleert indem der Presszylinder geöffnet wird. Wesentliches Prozessmerkmal ist der Auflockerungsvorgang, der beim Kolbenrücklauf von jedem Impulsfüll- bzw. Pressvorgang erfolgt. Während der Auflockerungsphase wird der Pressrückstand gelockert um bei der nachfolgenden Pressphase hohe Filtratleistung durch neue Fliesswege zu generieren. Gleichzeitig bewirkt der beim Kolbenrücklauf auftretende Unterdruck eine Gegenstromreinigung der Drainagefilter. Dies führt zu extrem langen Produktionsintervallen ohne spezielle Reinigungssequenzen. Der gesamte Prozess wird in Abhängigkeit von der Presszielvorgabe des Benutzers über eine selbstoptimierende Prozesssteuerung parametriert, um maximale Filtrationsleistungen zu erzielen.
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